Weltfrauentag

Allen Frauen schenke ich meine Solidarität.
Gemeinsam mit Euch möchte ich mich einsetzen für
  • mehr Gleichberechtigung am Arbeitsplatz
  • gleiche Bezahlung von Frauen und Männern
  • mehr Frauen in Führungspositionen
  • mehr Frauen hinter der Kamera
  • mehr Frauen mit C4-Professuren
  • mehr Frauen in Besetzungsgremien
  • mehr Chancengleichheit in allen Lebensbereichen
Genauso und mit gleicher Intensität müssen wir uns einsetzen
  • gegen Diskriminierung und Missbrauch  jeder Art,
  • gegen Kinderehen
  • gegen Beschneidung von Mädchen
Hier meine Ermutigung für Euch alle, mich inbegriffen, denn sie ist nicht aus meiner Feder geflossen. Leider ist mir die Quelle unbekannt. Aber ich verbeuge mich vor dieser Autorin:

Frauen

  • Mit 3 Jahren: Sie schaut sich im Spiegel an und sieht eine Königin.
  • Mit 8 Jahren: Sie schaut sich an und sieht das Aschenputtel.
  • Mit 15 Jahren: Sie schaut sich an und sieht die hässliche Stiefschwester des Aschenputtels: „Mutter, so kann ich unmöglich zur Schule gehen.“
  • Mit 20 Jahren: Sie schaut sich an und sieht sich „zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus, zu glatt…“ – aber sie geht trotzdem aus.
  • Mit 30 Jahren: Sie schaut sich an und sieht sich „zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus, zu glatt…“ – aber sie findet, sie habe jetzt keine Zeit sich darum zu kümmern und sie geht trotzdem aus.
  • Mit 40 Jahren: Sie schaut sich an und sieht sich „zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, die Haare sind zu kraus, zu glatt…“ – aber sie sagt sich, sie sei zumindest sauber und ordentlich und sie geht trotzdem aus.
  • Mit 50 Jahren: Sie schaut sich an und findet: „Ich bin ich“ und geht überall hin wo sie hingehen will.
  • Mit 60Jahren: Sie schaut sich an und erinnert sich an alle Menschen, die sich nicht mehr im Spiegel betrachten können. Sie geht hinaus in die Welt und erobert sie.
  • Mit 70Jahren: Sie sieht sich an und sieht Weisheit, Lachen und Fähigkeit; sie geht aus und genießt das Leben.
  • Mit 80Jahren: Sie kümmert sich nicht mehr darum, in den Spiegel zu schauen. Sie setzt sich einfach einen lila Hut auf und geht aus, um sich mit der Welt zu vergnügen.
Vielleicht sollten wir alle jenen lila Hut schon früher aufsetzen.