Frohe Weihnachten vom Ende der Welt
und was gehört für mich zu Weihnachten

Das frage ich mich jedes Jahr, immer wieder hat es einen anderen Fokus, je nach dem wie sehr ich in der Arbeit versinke oder wieviel Zeit ich in die Weihnachtsvorbereitung für das Zuhause stecke.

Dieses Jahr ist diese Frage auffallend oft aufgetaucht.

Warum?

Weil ich Weihnachten und schon die ganze Vorweihnachtszeit nicht in meinem vertrauten Umfeld verbringe, sondern ganz woanders, nämlich in einem Land, in dem Weihnachten in den Sommer fällt, auch Autearoa genannt.

Das hat eine ganz andere Wirkung auf mich, obwohl es nicht der Schnee ist, der mir fehlt und auch nicht  die Kälte.

Hier gibt es auch Weihnachtsbäume in den Geschäften ebenso die Weihnachtsmusik, aber  in englischer Prägung, wie mir aufgefallen ist. Und Weihnachtsmänner und -frauen sorgen auch für heitere Stimmung.

Aber ist es das, was Weihnachten für mich ausmacht?

Nein, ganz sicher nicht.

All meine Lieben sind nicht hier. Das vorweihnachtliche Feiern im Kollegenkreis, die  Lieblingsplätzchen mit der Freundin naschen, selbst ein paar Weihnachtslieder auf dem Klavier klimpern, das fehlt mir nun doch ein bisschen.

Das hätte ich nicht so erwartet.

Und wenn ich das geahnt hätte?

Natürlich  hätte ich diese Reise trotzdem gemacht, denn es ist wunderbar, mir bewusst zu machen, was und wer mir wichtig ist..

Deshalb fahre ich in wenigen Tagen wieder sehr gern nach Hause, um es meinen Lieben auch zu sagen, wie ich mich freue, dass sie zu mir gehören.

Frohe Weihnachten Euch allen  Ihr Lieben da draußen.

Eure Brigitte